Identeco

die eigene Identität im Bezug auf Chemnitz

 

weil es soooo schön war: Identeco II - noch mehr, noch größer

IDENTECO geht in die zweite Runde!

 

Eine städtische Zivilgesellschafts sowie ein ansprechendes, vielfältiges und auch kritisches Kulturleben können nur funktionieren und einen lebendigen Charakter entwickeln, wenn sie von den Bürgern der Stadt aktiv und selbstbestimmt getragen und mitgestaltet werden.

 

Teilnehmende Akteure:

AGIUA e.V., AJZ Streetwork/Mobile Jugendarbeit, Bandbüro Chemnitz e.V., Bürgerhaus City e.V., different people e.V., Evangelisch-Lutherische Kirche Chemnitz - Flüchtlingsarbeit, Inpeos e.V., Radio t e.V., Stadtteil Piloten, Ronald Münch (Projekt Freigang), Peter F. Fiebig, Clara Sophie Riedel, Marlene (…) und Simon Boehning

Allgemeine Projektbeschreibung:

Das Projekt "Identeco" ist ein dreiteiliges kunst- und medienpädagogisches Projekt und findet in der Zeit vom 17.06.22 bis 08.08.22. In enger Zusammenarbeit mit diversen Akteuren der sozialen und kulturellen Landschaft der Stadt Chemnitz wird es an unterschiedlichen, öffentlich zugänglichen als auch privaten Orten (Stationen) seine Durchführung finden und ist grundsätzlich an alle Bewohner*innen der Stadt Chemnitz gerichtet.

Vorrangig versteht sich das Projekt als Möglichkeit, Erfahrungsräume bereitzustellen, in denen Begegnung unvoreingenommen stattfinden kann, da der Fokus der sich Begegnenden nicht vorrangig aufeinander, sondern auf ein Drittes, einem Kunst- bzw. Medienprodukt/projekt liegt. Bewohner*innen der Stadt Chemnitz können zu kultur-, sozial- und wirtschaftspolitischen Themen in eine kritische, reflexive als auch kreative Auseinandersetzung gehen und sich über diesen Weg mit Thema der eigenen Identität in Bezug auf Chemnitz beschäftigen. Des Weiteren forciert das Projekt eine Vernetzung verschiedenster kultureller und zivilgesellschaftlicher Akteure.

 

Beschreibung der Stationen

 

  1. bildnerisch-plastische Station

Für die künstlerische kreative Auseinandersetzung mit dem Thema „die eigene Identität und die uns umgebenen Gesellschaft“ ist folgende Vorgehensweise angedacht:

Beim ersten gemeinsamen Zusammentreffen wollen wir das eigene Bild von sich selbst zum Thema machen. Das nennen wir „Selbstporträt“ und verändern es zu „fiktives Selbstporträt“. Das heißt: Wie sehe ich mich selbst und wie denke ich, wie ich aussehe und wie möchte ich wahrgenommen werden? Es soll eine künstlerische Art sein „Selbstreflexion“ zu betreiben und zugleich ein Einblick für andere sein, mich zu zeigen. Daraus weiterleitend wollen wir beim zweiten Treffen anregen: „Wie sehe ich andere Menschen um mich herum?“ Sehe ich überhaupt mein Gegenüber und wie nehme ich dieses wahr? Überleitung zu: „Fiktives Porträt“ eines anderen Menschen! Darin kann ich als künstlerisch/kreativer Mensch mir ein eigenes Bild entstehen lassen! Mag ich den Menschen neben mir? Bin ich ihm gegenüber misstrauisch oder bringe ich ihm Achtung, Anteilnehme und Respekt entgegen? Darauf soll eine künstlerische Antwort gefunden werden.

Die darauffolgenden Treffen sollen durch aktive Mitsprache der Teilnehmenden mitbestimmt werden! Denkbar wäre ein: Wie können wir miteinander in der Stadt leben? Wie können wir unsere gemeinsame Zukunft gestalten?

 

  1. Debattierklub

An verschiedenen öffentlich und nicht öffentlich zugänglichen Orten (z.B. Markt Chemnitz, Rosenhof, Stadthallenpark, Altersheim, Jugendclub, Skaterplatz, Kindergarten, etc.) setzen sich Chemnitz Bürger*innen verbal mit ihrer Identität in Zusammenhang mit der Stadt Chemnitz auseinandersetzen und/oder greifen aktuelle Themen die Stadt Chemnitz betreffend auf. Diese Runden werden inhaltlich vorbereitet und von den hauptverantwortlichen Akteuren moderiert.

 

  1. Musikbox (auditiv)

Wie klingt die Stadt Chemnitz? Welche Gerüchte und Erzählungen kursieren über Chemnitz in der Stadt? Ein mobiles Musik- und Tonstudio lädt Chemnitzer Bürger*innen ein, sich auditiv mit sich selbst und Chemnitz auseinanderzusetzen.

 

  1. Schule (des Lebens)

Laut Bundesministerium des Innern und für Heimat ist das Ziel von Integration, alle Menschen, die dauerhaft und rechtmäßig in unserem Land leben, in die Gesellschaft einzubeziehen. Wie wird die Umsetzung dieser vielversprechenden Integration an Schulen in Chemnitz und Umgebung wahrgenommen? Im Rahmen des Kunst-und Medienprojekts „IDENTECO“ möchten wir uns dieser Frage stellen. Wie werden die Schulen beim Integrationsprozess unterstützt? Wie praktizieren und erleben Lehrkräfte den Integrationsprozess? Wie werden die Integrationsangebote von Schüler*innen mit und ohne Migrationshintergrund erlebt und wahrgenommen?

Ziel dabei ist es, allen am Integrationsprozess beteiligten Zielgruppen eine Plattform zu bieten, sich über ihre Vorstellungen von gelungener Integration im Kontext Schule auszutauschen und die Ergebnisse dieses Prozesses in Form einer Sendung beim Radiosender Radio T. zu präsentieren.

 

  1. Stinkestäde

An öffentlich zugänglichen Orten wird eine sogenannte „Stinkebox“ in Form einer „interaktiven Toilettenschüsselinstallation“ einrichtet, die den Bewohner*innen der Stadt Chemnitz in Schriftform die Möglichkeit gibt, zu formulieren, was Ihnen in und an der Stadt Chemnitz „stinkt“, bzw. was ihnen auf die Nerven geht.

 

  1. wandernde Wunschwände

Auf öffentlich zugänglichen Pinnwänden können Bewohner*innen der Stadt Chemnitz betreffende Wünsche äußern, Vorschläge machen, auf Dinge hinweisen, die sie als beachtenswert, besonders Lobenswert oder herausragend wahrnehmen. Jede dieser Pinnwände bekommt dabei ein auf das Projekt abgestimmtes Thema. Die Orte der Pinnwände sind variabel.

 

  1. wandernde Bücher

Es werden leere, unbeschriebene Bücher in den Umlauf gegeben, die, versehen mit einer Bedienungsanleitung, Platz für Fragen, Antworten, Angeboten, Auseinandersetzung, etc. die Stadt Chemnitz betreffend bieten.

 

  1. wandernde Kamera

Es werden Einwegkameras in den Umlauf gegeben, die, versehen mit einer „Bedienungsanleitung“, Platz für Fotoaufnahmen einer visuellen Auseinandersetzung die Stadt Chemnitz betreffend bieten.

 

Bisher feststehende Termine und Orte, an denen Teile des Projektes sichtbar sind:

Auftaktveranstaltung
Stand bei Musik- und Kulturfestival Kosmos am 17.06. 12-18 Uhr, Vorplatz Omnibusbahnhof

Abschlussveranstaltung (Interkulturelle Woche in Chemnitz)
am 22.09.22 Reservierung Stadtschaufenster 15-21 Uhr
nächster Planungstermin 12.7.22.10 Uhr bei STP
 

Kontakt

info@stadtteilpiloten.de

aaron.conzendorf@inpeos.de

Über das Projekt Identeco I

 

 

 

 

Innerhalb des Kunstprojektes „Identeco“ haben sich Menschen mit und ohne Fluchterfahrung oder Migrationshintergrund gemeinsam dem Thema der eigenen Identität in Bezug auf Chemnitz gestellt.

 

Mit den Medien Musik und Theater sowie bildlicher Darstellung wurden u.a. persönliche biographische Spuren nachgezeichnet und die Teilnehmer*innen gingen in den Austausch, wie sie zu dem Chemnitzer*in geworden sind der heute in dieser Stadt lebt. ​

Über die Organisation Identeco I

 

 

 

 

In Zusammenarbeit vom

  • Inpeos e.V.,
  • der Koordinatorin für Flüchtlingssozialarbeit,
  • dem Kreativzentrum des KJF e.V. (Peter F. Fiebig),
  • dem Theater-jugendklub des Schauspielhaus Chemnitz,
  • der Schulsozialarbeit des Regenbogenbus e.V.,
  • und gefördert durch den Lokalen Aktionsplan der Stadt Chemnitz

wird das Projekt von September 2020 bis November 2020 organisiert. ​

Projekt miterleben - Identeco I

 

Der gesamte Projektverlauf wird filmisch dokumentiert und soll auf diese weiße ein Beitrag zu mehr lokalem konstruktiven Journalismus leisten.

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