Future Dialogue
2011
Entschleunigung. Da Zeitkonflikte in modernen Gesellschaften allgegenwärtig geworden sind, gilt es einen gesellschaftlichen Diskurs über das menschliche und sozial zumutbare Maß der temporalen Veränderungen zu initiieren. Auf den kollektiven Wunschtraum nach Entschleunigung muss eine grundlegende Auseinandersetzung über die Verhältnisse zwischen den Zeiten folgen. Dabei geht es nicht darum, bekannten Problemen das Zeitetikett aufzukleben, sondern um einen Perspektivenwechsel. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob ein ein Leben jenseits von Zeitdruck und Zeitnot möglich ist?
- Samstag 30.04.2011, 12.00 Uhr
- TU Chemnitz , Renaissancesaal des Schlossbergmuseums Chemnitz
Leben in der Balance. Wie werden wir zukünftig sinnvoll arbeiten und leben? Dieser Fragen wenden wir uns im Rahmen der gleichnamigen Seminarreihe an der International Business School Berlin zu. Im Mittelpunkt stehen Best Practice unterschiedlicher Zukunftspolitiken, die für sich beanspruchen, dem „erschöpften Selbst“ (A. Ehrenberg) in einer komplexen, dynamischen und grenzüberschreitenden Welt Hilfestellung geben zu können.
- Dienstag 04.01.2011, 16.00 Uhr
- EBC Hochschule Berlin, Alexanderplatz 1, 10178 Berlin
2010
Time Mainstreaming ist eine Strategie, die Zeitaspekt auch in scheinbar zeitneutralen Projekten oder Entscheidungen konsequent identifiziert und berücksichtigt, um schon im Prozess der Projekt- und Politikgestaltung etwaige Zeitkonflikte offenzulegen und die Auswirkungen zu bedenken. Es handelt sich um eine konsequente Weiterentwicklung des Gender Mainstreaming-Ansatzes und soll in Zukunft einer verstärkten Nutzung zugeführt werden.
- Dienstag 07.12.2010, 10.00 Uhr
- Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Leitstelle für Gleichstellung von Frau und Mann; Familie und Gesellschaft, Albertstraße 10, 01097 Dresden
In Zusammenarbeit mit der Lokalen Agenda 21 für Dresden diskutieren wir mit interessierten Dresdnerinnen und Dresdnern im April über das Thema Dresden als zeitgerechte Stadt?! Im Mittelpunkt stehen der demographische Wandel in der Stadt und die damit verbundenen Veränderungen der zeitlichen Strukturen. Welche Bedingungen existieren in Dresden? Wie können divergierende zeitliche Anforderungen und Bedürfnisse synchronisiert und wie muss oder kann planerisch reagiert werden?
- Donnerstag 29.04.2010, 17.00 Uhr
- Landeshauptstadt Dresden - Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, Grunaer Str. 2, Zimmer N502
Im Rahmen der Berliner Zeitpolitischen Gespräche möchten wir das von uns entwickelte Konzept Heterochroner Ermöglichungspolitik vorstellen, das spätmoderne Gesellschaften im Medium zerfaserter Raum-Zeit-Konfusionen in die Lage versetzen will, Ordnung zu stiften. Es gilt vor allem Entlastungszeiten (Heterochronien) und Entlastungsräume (Heterotopien) zu schaffen, denn beide entfalten eine wesentliche politische Funktion: Entweder schaffen sie einen Illusionsraum oder einen Kompensationsraum.
- Dienstag 16.02.2010, 18.00 Uhr
- Technische Universität Berlin - Institut für Stadt- und Regionalplanung, Hardenbergstraße 40a, Raum 212
Weitere Veranstaltungen für 2011 und 2012 sind im Moment in Planung. Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu Themen haben, wenden Sie sich bitte an nils.weichert@inpeos.de
2009
- 27.04.2009 Bildung, Intergration und Zeit
- 25.05.2009 Kommunen, Familien, Alter
- 10.08.2009 Öko-soziale Zeiten
2008
- 05.07.2008 Trilateralität – das Ausloten des intermediären Raums
- 21.09.2008 Demographischer Wandel und Partizipation
- 02.11.2008 Politik und Chancengerechtigkeit




