Netzwerk Partizipation

 

Das Hauptziel des Projektes ist die Förderung von Partizipation auf politischer, kultureller und sozialer Ebene. Wir wollen das Partizipation auf diesen Ebenen vermittelt und umgesetzt wird. Dazu müssen einerseits unterschiedliche Sichtweisen, Bedürfnisse und Erfahrungen ausgetauscht werden, um dann bei allen Beteiligten umfangreicheres Wissen über die verschiedenen Dimensionen von Beteiligung entstehen zu lassen. Andererseits sollen durch Vernetzung von und Erweiterung mit verschiedenen Akteuren Synergien genutzt und damit wirksameres Handeln ermöglicht werden.

 

Wir wollen

  1. Verbesserung der Partizipationschancen auf kultureller, sozialer und politischer Ebene
  2. Sensibilisierung für Handlungsbedarf in der Gesellschaft
  3. Vernetzung, Artikulation und Mediation von Interessen
  4. Erarbeitung von praktischen Umsetzungmöglichkeiten

 

Aktionsfelder

 

Netzwerk PartizipationSoziale Partizipation – Konzepte gegen Isolation

Immer mehr Personen leben allein und haben keine festen Bindungen. An sich noch kein Grund für mangelnde gesellschaftliche Partizipation. Fehlt aber die Fähigkeit, Beziehungen zu knüpfen oder aufrecht zu erhalten, laufen Bevölkerungsgruppen in solchen Situationen Gefahr, sozial isoliert zu werden. Wir fördern durch unsere Aktionen insbesondere die Beteiligung der Jugend und Beteiligung Benachteiligter.
Was wir tun: Vernetzung von Interessierten, Projektfahrten, Kulturveranstaltungen, Planspiele und anderen kollektiven Events mit dem Ziel für soziale Partizipation zu sensibilisieren, Seminare und Workshops um Wissen zur sozialen Dimension zu vermitteln.

 

Kulturelle Partizipation

Kulturelle Partizipation bedeutet vor allem: kulturelle Bildung. Der Leser, Theaterzuschauer oder Kulturkonsument soll aus der passiven Rollen heraustreten und zum Handelnden werden. Wir führen die Ebenen Literatur und Kunst mit einem anschließenden Dialog zusammen und ermöglichen es dadurch, intensiv in die Werke großer Dichter und Denker einzutauchen und über den aktuellen gesellschaftlichen, aber auch individuellen Problemgehalt mit anderen zu reflektieren. Ziel ist es, einer breiten Bevölkerung neue Erfahrungsräume zur Verfügung zu stellen, deren soziale und kulturelle Partizipation zu erweitern und die personale Entwicklung zu fördern.  Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Stärkung der kulturellen Kompetenz. Dazu zählen sowohl die Fähigkeit, die eigene Kreativität zum Ausdruck zu bringen als auch die Anerkennung von Kunstwerken und künstlerischen Darbietungen. Wichtig sind ferner die Bereitschaft zum kritischen und konstruktiven Dialog und das Verständnis kultureller Vielfalt.

 

Politische Partizipation - Konzepte gegen Politikverdrossenheit

Politische Partizipation ist auf allen Ebenen der Politikgestaltung wichtig – auf EU-Ebene wie in der Region oder Gemeinde. Wir glauben, dass Beteiligung „im Kleinen“ beginnen muss und damit die Bereitschaft zur Beteiligung auf einer abstrakteren politischen Ebene fördert.         
Was wir tun: Das Wissen um Partizipationsmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Dimensionen ist eine Schlüsselqualifikation und entscheidende Kompetenz unserer Wissensgesellschaft. Wir trainieren diese "sozialen Kompetenzen" und verbessern damit die Kommunikations-, Konflikt-, Team- und Motivationsfähigkeit. In einer Erweiterung sind darunter auch Kritik-, Diskurs/Dialog- und Zusammenhang stiftende Solidar- und Beteiligungsfähigkeit zu fassen. Darüber hinaus geht es darum, Kritik-, Reflexions- und demokratische Beteiligungsfähigkeit weiter zu entwickeln und zu verbessern, sowohl im Arbeitsleben als auch im politischen, gesellschaftlichen und europäischen Zusammenhang. Das soll in Seminaren, Workshops und Gesprächsforen im Stadtteilhaus „Äußere Neustadt“ umgesetzt werden.

 

 

 


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